Artikel über die Vorkommnisse in Taering

   Nach vier Monaten "Bedeutungssammeln" gelangt alles an die Öffentlichkeit! Eine siebte Klasse der städtischen Schule in Taering vollbrachte Unglaubliches oder sollte man vielleicht lieber sagen "Schockierendes"?

"Der Berg aus Bedeutung", vier Worte, welche mittlerweile weltweit berühmt sind. Jeder durchschnittliche Bürger kann mit dieser Bezeichnung etwas anfangen, doch wie kam es eigentlich so weit? Wie fand alles seinen Anfang? Und was sollte man davon halten?

Ich, Jamie Davidson von den New York Times (Amerika), habe mich näher mit den Ereignissen in Taering beschäftigt und drei der direkt integrierten Schüler vor Ort befragt.

"Begonnen hat alles mit Pierre Anthon Farber, er stellte das Leben und seine Bedeutung mehrmals vor mir und anderen Schülern der 7a in Frage. Vieles was er uns von dem Pflaumenbaum, auf dem er sich über Monate niederließ, am Rande des Taerinvej 25 nachrief entmutigte uns, worauf wir beschlossen etwas zu unternehmen, er glaubte nicht an die Bedeutung im Leben, also wollten wir sie ihm beweisen!", diese felsenfesten Worte der 13-Jährigen Agnes Maier aus Taering, erklären die Ursache des Bedeutungsberges. Pierre Anthon Farber verstarb aufgrund des Brandes des Sägewerkes in Taering, welches über vier Monate als Stützpunkt der Jugendlichen diente und bis zu dem Feuer den Berg aus Bedeutung beinhaltete. "Der Berg war das stolze Ergebnis unseres Sammelns, er besteht aus bedeutsamen Dingen, welche wir über die Monate zusammen getragen haben, um Pierre Anthon die Bedeutung zu belegen", antwortet mir die Schülerin auf meine Frage, was denn der Berg aus Bedeutung eigentlich genau war. Aufgrund des Feuers im stillgelegten Taeringer Sägewerk bleiben der Menschheit nur noch die Überreste des Berges, in Form von etwas Asche. Die Taeringer Polizei führt die Brandstiftung auf Pierre Anthon Farber zurück, welcher den Bedeutungsberg verbrannt haben soll, weil er nicht akzeptieren konnte, dass seine Mitschüler Bedeutung fanden. Ganz im Gegenteil zu dem Rest der Weltbevölkerung, nur wenige Wochen nachdem der Berg von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde, tummelte sich die Presse aus aller Welt im kleinen Taering.

Sofie Weber gab mir Auskunft über die Zusammensetzung des Berges, "Er enthält nur Bedeutsames und jeder von uns spendete eine wichtige Sache um ihm die nötige Bedeutung zu verleihen.", Sofie selbst opferte dem Berg sogar ihre Unschuld. Des Weiteren, zählen zur Bedeutung der Kopf einer Hündin, der Sarg des verstorbenen Bruders von der am Berg ebenfalls beteiligten Elise Jensen, der Zeigefinger von Jan-Johan Müller und einiges mehr. Sofie erzählte offen von den vielen Aktionen, die nötig waren um die Bedeutung zu sammeln, "Es war nicht immer leicht! Und vielleicht hat es sich auch nicht wirklich gelohnt, jetzt wo der Berg verbrannt ist...", nimmt das Mädchen Stellung, während sich ihr Blick kaum merklich abwendet.

Hans Tischler scheint alles sehr leicht zu nehmen und berichtet von dem Verkauf des Berges, welcher eigentlich bevorstand, "Ich musste mein Fahrrad opfern, das traf mich ganz schön, doch ich dachte mir, ich kann mir viele neue kaufen sobald der Berg an das MoMA in New York verkauft ist...", das Museum of Modern Art hier in New York war bereit gewesen mehr als 3,5 Millionen Dollar für den Berg zu bezahlen, doch letztendlich kam es zu keinem Verkauf aufgrund des Brandes.

Auf meine Frage, warum die Schüler zu diesen teilweise schockierenden Dingen im Stande gewesen seien und weshalb niemand vorzeitig ausgestiegen war, erhielt ich von allen dreien die selbe Antwort "Wir haben die Bedeutung gefunden!", keine der weltweiten Pressen bekam eine andere Antwort aus einem der beteiligten Schüler heraus...

Dr. Miranda Jackson, diplomierte Psychologin für Gruppenzwang am New York Institute of Psychological Research, gibt Auskunft über das fragwürdige, psychologische Verhalten der Gruppe " Überlegt man sich mit einem normalen Menschenverstand und ohne sich von dem Erfolg dieser Taten blenden zu lassen einmal wirklich was diese Jugendlichen, die gerade das Kindesalter verlassen haben eigentlich für schockierende Dinge vollbrachten, kommt man schnell zu dem Schluss, dass diese Schüler eindeutig unter gruppenbedingten Druck gestanden haben müssen, denn ein normaler Mensch unter alltäglichen Einflüssen ist zu so etwas psychologisch nicht im Stande. Die Schüler waren einem unvorstellbaren, seelischen Druck ausgesetzt, da einige der Gruppe bereits etwas geopfert hatten und die unausgesprochene Regel im Raum schwebte, dass sie dazu verpflichtet waren ebenfalls etwas beizutragen. Durch das egoistische Denken, welches nach und nach aufgrund der zunehmenden Gefahren und vermutlichen Erpressungen entstand, kam es auch nicht dazu, dass jemand wirklich einsprang um eine der fatalen Aktionen zu stoppen oder einem Mitschüler zur Hilfe zu eilen. Des Weiteren, muss man die Tatsache beachten, dass in einer Gruppe das Eintreffen des Mitlaufens eine erhöhte Wahrscheinlichkeit besitzt, durch den Gruppenzwang vollführten die Gruppenmitglieder Dinge, die sie im Alleingang nie getan hätten. Hierbei möchte ich auf das psychologische Asch Konformitäts-Experiment eingehen, welches beweist, dass man sich von der Gruppe so stark beeinflussen lassen kann, dass man Dinge tut, welche offensichtlich keinen Sinn ergeben oder im Falle des Bedeutungssammelns moralisch überhaupt nicht in Ordnung sind."

Die 53-Jährige Psychologin geht auch auf Sofie Weber ein, welche kurz nach meiner Befragung in eine Psychiatrie eingewiesen wurde. "Dieses Mädchen verlor ebenfalls aufgrund des Gruppenzwangs, vor der Vollendung ihres 13. Lebensjahres ihre Unschuld. Der Akt dieses Geschehens verlief höchstwahrscheinlich nicht, auf die für so ein Erlebnis übliche Art. Ich vermute, dass Sofie Webers Defloration einer sexuellen Vergewaltigung glich und sie keines Wegs bereit für dieses Geschehnis war. Da das Bedeutungssammeln ohne die Zeit für einen Atemzug weiter ging, hatte sie keine Möglichkeit irgendetwas zu verarbeiten, denn was ihr wiederfuhr ist grauenvoll, doch hätte sie rechtzeitig psychologische Hilfe erfahren und Verarbeitungszeit gehabt, hätte es eine hohe Chance gegeben, dass sich ihre Psyche erholt. Stattdessen wurde ihre Seele durch die stätige Opferung neuer, bedeutsamer Dinge, weiterhin belastet und sie war nicht im Geringsten in der Lage auf irgendeine Weise über ihre einschneidenden Erlebnisse zu sprechen. Dass dieses Mädchen sich zum jetzigen Zeitpunkt in einer Psychiatrie aufhält wundert mich keines Wegs!", erklärt mir die normalerweise sehr souveräne Dame, beinahe emotional.

Die Vorkommnisse in Taering ließen die ganze Menschheit aufschauen und ja diese Kinder fanden sehr wohl bedeutsame Dinge, doch sollte man derartig Bedeutsames wirklich opfern? Der weltweit berühmte Berg aus Bedeutung besaß wahrhaftig Bedeutung, doch er forderte Schockierendes!

Jamie Davidson, New York Times

 

 

 

30.6.13 19:30, kommentieren

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Tagebucheintrag Rosa

 Liebes Tagebuch,

Ich und noch ein paar andere aus meiner Klasse arbeiten schon seit längerer Zeit an einem ganz speziellen "Projekt", wir sammeln bedeutende Gegenstände und tragen diese zusammen. Alles begann mit Pierre Anthon, diesem Idioten! Sitzt seit fast vier Monaten auf dem Pflaumenbaum an unserem Schulweg und schreit uns immer wenn wir dort vorbei kommen irgendwelche Lebensweisheiten hinterher. Mich berührt es nicht weiter was er da so von sich gibt, ich weiß was für mich wichtig ist und auch wenn das nach außen hin vielleicht nicht so wirkt, das kann mir niemand nehmen! Doch nach und nach brachten seine Reden über das Leben als einziges, großes Nichts sogar mich ins Grübeln. Die Wut der anderen hatte sich längst kanalisiert, sie hatten den kleinen Schwätzer viel zu ernst genommen, haben sich von ihm entmutigen lassen! Daraufhin nahmen sie sich vor etwas zu unternehmen, sie wollten Pierre Anthon stoppen.

Ich schlug vor, um die ganze Sache etwas zu verharmlosen, einfach zu warten bis er von selbst herunterkam. Leider fiel den anderen ziemlich bald auf, dass das nie der Fall sein würde. Also gingen die Grübeleien weiter, letztendlich setzten wir zwei Pläne in die Tat um. Vorerst versuchten wir Pierre Anthon vom Baum zu bekommen, indem wir ihn mit Steinen bewarfen, das klappte sogar kurzfristig, doch es dauerte nicht lange und schon saß er wieder auf seinem Ast, mit ein paar Schrammen muss man anmerken, doch er war zurück.

Also beschlossen wir bedeutende Gegenstände zu sammeln, um ihm zu beweisen, dass es bedeutsame Dinge im Leben sehr wohl gibt. Um unseren Plan in die Realität umzusetzen ließen wir uns in dem stillgelegten Sägewerk am Ende des Feldes neben Sofies Haus nieder.

Und dann ging alles los... ganz harmlos...

Harmlos. Harmloser. Täuschend harmlos.

Wir eröffneten einen Berg aus Bedeutung, nachdem wir von Haus zu Haus gegangen waren um bedeutsame Dinge zu ergattern und wir waren erfolgreich, doch den anderen wurde schnell klar, was ich ohnehin schon bemerkt hatte, jedoch für mich behielt - die Dinge, welche wir zusammengetragen hatten, waren sicher in irgendeiner Weise bedeutend, doch wenn wir Pierre Anthon die Bedeutung des Lebens beweisen wollten, dann waren es auch wir, die dem Berg die Bedeutung verleihen mussten.

Dennis leitete die optimierte Version des Bedeutungssammelns ein, indem er seine Dungeons&Dragons-Bücherreihe spendete. Und es ging weiter und weiter. Jeder, der etwas abgeliefert hatte durfte eine neue Person und eine bedeutsame Sache dieser aussuchen. Und an diesem Punkt, wird mir jetzt klar, hätte ich aussteigen sollen...

Ich weiß nicht ob die anderen tatsächlich so blöd waren, dass sie nicht bemerkten was die von Dennis´ Spende an mitspielende Rache an dem so harmlos erscheinenden Bedeutungssammeln änderte, doch mir war spätestens nach der Opferung von Gerdas Hamster, die Agnes wegen ihrer ohnehin hässlichen, grünen Sandalen gefordert hatte, klar wie sich alles steigerte.

Doof. Doofer. Agnes

Mit der Abgabe des Hamsters an den Berg war für mich eine ganz klare Grenze überschritten. Gegenstand ist Gegenstand! Lebewesen ist Lebewesen!

Das Übertreten dieser Grenze beförderte das Sammeln auf eine Ebene, welche dem Wahnsinn glich.

Abnormale Verrücktheit. Wahnsinn. Bedeutungssammeln.

Auf die Ablieferung von Gerdas Hamster folgten weitere schaurige Aktionen. Unter anderem das Ausgraben des Sarges, welcher Elises kleinen, toten Bruder beinhaltete oder Sofies Entjungferung durch den großen Hans. Und heute war dann ich an der Reihe, gerade der fromme Kai verlangte aufgrund des Urinierens, von Aschenputtel, dem Hund des alten Soerensen, auf Jesus am Kreuz aus der Kirche, den Kopf der Hündin, gerade er...

Und wer könnte sich besser für solch eine Tat eignen als die hübsche, ach so zerbrechliche Rosa? Keiner meiner "Freunde", falls ich diese Leute jetzt noch so nennen kann, kannte mich wirklich, daher wusste auch niemand, dass ich ganz und gar nicht zerbrechlich war, doch mit einer Sache hatten allesamt Recht - meine Angst vor Blut... Die Tatsache, dass ich die Hündin umbringen musste hatte für mich keine weitere Bedeutung, doch der Gedanke an das Blut... Es gab für mich auf dem ganzen Planeten absolut nichts Schlimmeres als den klebrigen, dunkelroten Körpersaft. Und als ich hörte was mir bevorstand, begann ich von mir selbst überrascht einfach zu weinen. Und dieses Weinen war echt, nicht wie der Rest meiner Schein wahrenden Persönlichkeit, so echt, dass ich Glück hatte, dass es so perfekt in mein gespieltes Muster passte, denn vermeiden können hätte ich es nicht...

Echt. Echter. Original

Und jetzt ist es geschehen. Ich habe getötet! Ich habe immer noch die Reste des Blutes eines Lebewesens unter meinen Fingernägeln und so wie ich jetzt hier sitze und dies niederschreibe ist mir klar was das bedeutet, Aschenputtel wird nie wieder Luft holen, einzig und allein wegen mir! Ich habe getötet! Und im Vergleich zu dieser Tatsache, ist das Blut ein genauso großes Nichts, wie das Leben ein Nichts für Pierre Anthon ist.

Tat. Opfer. Mord.

Während mich diese Gedanken heute Mittag heimsuchten war Jan-Johan der Meinung, er müsse sich darüber lustig machen wie gut sich doch die hübsche Rosa als Schlachterin eignet. Dazu kann ich nur sagen, das hätte er nicht tun sollen...

Ich forderte seinen Finger, ohne auch nur ein einziges Mal mit der Wimper zu zucken und mir wurde bewusst was dieser Mord mit mir gemacht hatte...

Ja, ich hätte viel früher aussteigen sollen, ich war mir der Tatsachen klarstens bewusst, doch ich bin noch immer dabei und stecke Mittler Weile tief in diesem zugespitzten Gespinst des Bedeutungssammelns drin, viel zu tief drin...

Die hübsche, ach so zierliche Rosa

 

 

 

 

 

26.6.13 18:39, kommentieren

Klimaxe und ihre Wirkung

"Dunkel. Dunkler. Grabesdunkel" (S.56) ---> Diese Klimax verdeutlicht Agnes' Angst vor der Situation in der sie sich momentan befindet. Anschließend wird sogar erläutert, dass die Dunkelheit ihr Unwohlsein verstärkt "Ich machte mir sowieso nie etwas daraus, auf dem Friedhof zu sein. Aber um diese Zeit war es echt unerträglich." ---> Zeit: Nach 23Uhr (Dunkelheit) "Blau. Mehr blau. Am meisten blau" (S.67) ---> Diese Aussage unterstreicht nochmals Agnes' Bewunderung von Marie-Ursulas Haar und dass sie auch gerne blaues Haar hätte. "Taten. Täten. Dumme Töle!" (S.80) ---> Die Klimax betont hier Agnes' Wut auf den Hund, welcher unterbindet, dass die Kinder "Jesus am Kreuz" dem Berg der Bedeutung hinzufügen. ---> Fazit: Klimaxe als Betonungen/Verdeutlichungen

25.6.13 20:41, kommentieren

Fiktive Fortsetzung ab S. 59

"Was ist?", flüsterte er. Mir begann es eiskalt den Rücken hinab zu laufen, da war irgendwer, irgendjemand war mit uns schon die ganze Zeit über hier, hier auf dem Friedhof. In diesem Moment wurde mir klar was wir gerade taten, wir befanden uns kurz vor Mitternacht auf einem düsteren Friedhof um den toten Bruder einer unserer Mitschülerinnen auszugraben. Als hätte mich soeben der Blitz getroffen, begriff ich was hier vorging. Pierre Anthon und seine unglaublich provokativen Weisheiten hatten es nach und nach geschafft in uns einzudringen. Es hätte mir viel früher auffallen müssen was diese Rufe vom Baum hinab mit uns, mit mir anstellten. Tief in uns drinnen machten wir uns nämlich alle sehrwohl Gedanken über das was Pierre Anthon da von sich gab. Vielleicht verstanden wir einiges nicht, er fasste es ja auch nicht gerade in die leichtesten Worte, doch letztendlich waren wir uns über vieles was er ansprach genaustens bewusst. Bewusst. Bewusster. Glasklares Bewusstsein. "Ach nichts, es ist nichts", sagte ich zu Ole, welcher mir augenrollend den Rücken zukehrte und in der Dunkelheit verschwand. Das war die Chance, eine bessere würde es nie wieder geben. Zügig lief ich einmal um die Kirche herum, natürlich so dass ich nicht überraschend in Elise hinein stolperte. Nachdem ich außer Reichweite war begann ich zu rennen, so schnell ich konnte. Wer auch immer uns beobachtet hatte, was auch immer diese Person nun vorhatte, alles würde Folgen haben und ich musste mich schleunigst aus dem Staub machen bevor ich noch tiefer in dieses nie wieder endender, sich zuspitzende Loch hinab sank. Kurzer Hand kletterte ich über den Zaun am hinteren Ende des Friedhofes und rannte über das sich vor mir endlos erstreckende Feld. Weit. Weiter. Unendlich. Ich hatte einzig und allein ein Ziel - der Wald. Nicht dass mir bewusst war was mich dort erwartete oder was ich anschließend tun würde, ich wollte einfach nur weg von diesem Wahnsinn, weg von diesen Menschen, den Kindern von welchen ich manche meine Freunde nannte, weg von Pierre Anthons Zurufen, die mich so heimtückisch ins unendliche Nachdenken drängten, weg von der Wahrheit. Plötzlich vernahm ich polternde Schritte hinter mir, ich getraute mich nicht mich umzuwenden, so unglaubliche Angst fühlte ich. Es war die Person, das Rascheln vom Friedhof und ich rannte mitten in der Nacht, sterbenseinsam auf einem Feld Richtung Wald, mit ihr im Rücken. "Wer bist du?", keuchte ich, während ich noch immer rannte, abermals ohne mich umzudrehen. Die Schritte verstummten und ich hielt es nicht mehr aus, blieb stehen und wandte mich abrupt um. Eine schwarze, kräftige Silhouette zierte den nächtlichen Horizont über dem goldgelben Weizenfeld - Pierre Anthon! Symbole: - Dunkelheit/Finsternis/Nacht ---> steht für seelische Kälte und Verlust des "Lichts" an der Aktion - weites Feld mit Wald am Ende ---> steht für den noch langen Weg bis zur Vollendung des Bedeutungsberges und ein letztendlich, reizendes, doch düsteres Ende (Wald)

24.6.13 22:58, kommentieren

Widerspruch zu Zitat in dem Buch -Nichts-

"Nichts bedeutet irgendetwas, das weiß ich seit Langem. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden." Im Ernst? Ich kann nicht verstehen wie man so eine Einstellung zum Leben haben kann. Zumindest bei mir, in meinem Alltag und meinem Bekanntenkreis gibt es zahlreiche Dinge, welche für mich von großer Bedeutung sind. Als erstes möchte ich hier auf meine Familie hinweisen, egal was man tut, egal wie man sich benimmt oder gelaunt ist, deine Familie ist immer für dich da! Sie bleibt wenn alle anderen verschwunden sind und gibt dir immer Rückendeckung. Außerdem habe ich ein paar Freunde, ohne die mein Leben mittlerweile unvorstellbar ist, sie wissen sofort wenn mit mir etwas nicht stimmt und stehen mir immer bei, auch mit ihnen zu lachen bedeutet mir sehr viel! Es gibt kaum Schöneres... Kennt ihr diese winzig kleinen Glücksmomente im Leben? Diese Sekunden in denen man am Liebsten Luftsprünge machen würde? Sie gehören ebenfalls zu den Dingen, die für mich bedeutend sind. Pausenlos arbeite ich auf sie hin, ich weiß wie wundervoll es ist wenn sie da sind, deshalb LOHNT ES SICH SEHRWOHL ETWAS ZU TUN! Denn wenn man genau drüber nachdenkt gibt es viel mehr Dinge, die etwas bedeuten als man glaubt.

16.6.13 13:45, kommentieren